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Ein amerikanischer Schulbus und ein Doppeldeckerbus standen bereit, um Kulturinteressierten einen Einblick in die eher unbekannten Bereiche von Bottrop zu gewähren. Für diese stand ich morgens mit einer Theatergruppe und zwei weiteren Künstlern von Eventilator Berlin an einem Rastplatz der Neandertaler und imitierte mit den anderen Künstlern ein Lagerleben. Im sengenden Sonnenschein - eingehüllt in Pelze.
Eine weitere Haltestelle der Busse war das Wahrzeichen des Ruhrgebietes - das Tetraeder auf einer Abräumhalde in Bottrop. Hier war ich unter dem Arbeitstitel "Flattervogel" auf meinen Springstelzen unterwegs, sorgte für ein wenig magische Unterhaltung und koordinierte den Ballonstart. Die Ballons trugen die Wünsche der Besucher in die Ferne - ganz ohne sich zu verheddern. Hoffentlich gehen sie auch in Erfüllung. Mein Wunsch ist es, den Flattervogel zu einem Nacht-Walk-Act als retrofuturistischen Feuervogel auszubauen.
Die Rundfahrt wurde von der mehr als "Lebendigen Bibliothek" in Bottrop organisiert. Anlass war die Auszeichnung zur Europäischen Kulturhauptstadt - Ruhr 2010.
Aber auch in den nächsten Jahren kann ich nur empfehlen, im Pott auf Entdeckungsreise zu gehen. Das lohnt sich! und ist viel grüner als man denkt!
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Deutschland im Fußballfieber! Sogar Lidl hat zum großen Turnier ausgerufen.
Die besten Jugendmannschaften aus ganz Deutschland kamen zum Finale am Bundespressestrand nach Berlin. Und nicht nur diese, sondern auch der Starkoch Ralf Zacherl, mit dem ich mir nicht nur ein Headset-Mikro, sondern auch den Backstage-Bereich teilen durfte. War gar nicht so einfach, meinen neuen Hasen vor Zacherls Rezepten zu schützen. Und der Hase (Bild mitte) widerum hatte während seiner Gedankenlesenummer nichts Besseres zu tun, als das Publikum mit dem eben getrunkenen Wasser zu bespucken - natürlich genau so oft, wie die Zahl, an die die Zuschauer dachten. Aber trotzdem nicht soo nett. Ich brauche jetzt wohl bald mal einen guten Hasentrainer im Stab meiner Mitarbeiter! Und einen guten Koch! ;-) |
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Kaum bin ich in Bremen und betreibe ein wenig Leseförderung, schon wird das Lesen in der ganzen Stadt dermaßen hip und angesagt, fast schon zur Mode - sogar die Bremer Stadtmusikanten konnte man bei einem Lektürepäuschen beobachten.
Aber keine Sorge! Als ich kurze Zeit später noch mal vorbei schaute, standen sie wieder so, wie man es eigentlich von ihnen erwarten würde.
Natürlich ist das Konzept für die vielen Schulklassen, die ich hier im Norden Deutschlands mit dem Lesedetektiv besuche, um einiges nachhaltiger angelegt. Die Grundschüler werden sich dem Zauber des Lesens sicher nicht so schnell entziehen können!
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Die Bremer Musikanten in Aufstellung
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"Ajo, die Pfältscher sin en luscht´ges Völksche!"
So, oder so ähnlich würde wohl ein in der Pfalz ansässiger meine Erlebnisse dort zusammenfassen. Von Darmstadt aus ging es erstmal in die beschauliche Stadt "Au am Sieg" im Westerwald. Dort übernachtete ich in einem wirklich schnuckeligen Fachwerkhaus, dem Geburtshaus von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Dann ging es nach Neustadt an der Weinstraße - meinem Stützpunkt für die nächsten Tage. Von dort aus fuhr ich sternförmig zu meinen Auftritten in die Grafschaft-Leimersdorf, nach Landau/Pfalz, Bobenheim-Roxheim, Kirchheimbolanden, Waldfischbach-Burgalben und Zweibrücken . Und diese Fahrten waren einfach traumhaft.
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... da gibt´s junge Leser satt!
Und genau für diese durfte ich mein Programm Lesezauber als Belohnung spielen. Eine Mischung aus Zaubershow, Zauberunterricht und Buchvorstellung. Natürlich hatten all diese Bücher etwas mit dem Zauber zu tun. Dem, der Menschen und Büchern innewohnt, aber auch erlernt werden kann. Die Bühne in Lippstadt war ein ganz besonderer Höhepunkt. Eine nagelneue Beschallungsanlage und sechs goldene Engel machten sie wirklich einzigartig - in Kombination mit den sehr sympathischen Leser/Innen und dem Team der Bibliothek, ein wirklich unvergessliches Erlebnis.
In Eckernförde hingegen durfte ich im Ratssaal meine Vorstellung geben. Die jungen Leser saßen in den drehbaren Ledersesseln, in denen sonst wichtige politische Entscheidungen getroffen werden.
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... überall waren Bücherwürmer zu finden.
Zum Abschluss der Ferienleseaktionen "Julius Club" und "SommerLeseClub" war ich in diesen drei Städten im Norden von Deutschland mit meinem Programm "Lesezauber" im Einsatz. Teilweise wurden von den Schülern 40 Bücher während der Sommerferien gelesen. Da hilft natürlich nicht nur die von mir übergebene Urkunde, eine bessere Note im Deutschunterricht zu bekommen. Daher ist das Motto für den SLC auch: "Schock Deine Lehrer! Lies ein Buch!".
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Bilder aus Seelze und Verden
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Auf dem Weg zu einer Zaubernacht in Krailling schlug mit nicht nur die Deutsche Bundesbahn mit einer enormen Verspätung ein Schnippchen - nein, auch mein Gehirn. In München Pasing vom ICE in die S-Bahn gewechselt und alles kam mir so bekannt vor. Dann fiel es mir wie eine Schuppe von den Augen.
Im Oktober des letzten Jahres habe ich im Nachbarstadtteil eine ähnliche Veranstaltung gemacht. Auch da hat mir die Bahn beinahe den Auftritt vermasselt, mein Hotel war in der selben Straße, meinen Feierabend verbrachte ich im selben Restaurant und auch diesmal musste ich morgens um 6 Uhr ungefrühstückt die S-Bahn am selben Bahnhof erreichen, um pünktlich wieder in Hessen zu sein. Kein Wunder, dass auch das Foto der beiden Tagebucheinträge gewisse Ähnlichkeiten hat.
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Noch ein paar Bilder dazu ...
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Vom 24. bis 26. Juli fand in Karlsruhe bereits zum 25. Mal "Das Fest" statt. Ein beeindruckend riesiges Gelände mit einem charmanten See, das klare Konzept, welches Unterhaltung für jede Altersgruppe garantiert und nicht zu vergessen das hochkarätige Musikprogramm. Und "´s Fescht koscht nix", wie der Bade so schön sagt.
Zwischen 400.000 Besuchern, Farin Urlaub, Culcha Candela, Schandmaul und Peter Fox verzauberte ich also bei strahlendem Sonnenschein Baden, Schwaben, Pfälzer... Vor allem natürlich Kinder, Eltern, Familien, eben jeden, der gerade vorbei kam oder auf die Frage "Soll ich dir mal 'n Trick zeigen?" stehenblieb.
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Mehr Erlebnisse im sonnigen Süden
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Dass Feuerspucken auch möglich ist, ohne seine Gesundheit zu gefährden, sieht man an diesem Bild. Entstanden auf dem 10. Zunft- und Handwerkermarkt in Seligenstadt. Hier war ich nicht nur mit dem Feuerzauber, sondern auch mit 8 Zaubershows bei sengender Sonne vertreten. So hat meine Zauberei mehrfach Zuschauer umgehauen, ich bin zum Glück aber ohne Sonnenstich und Hitzeschlag davon gekommen ...
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... als Tagebuchschreiber -
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Montag, 08. Dezember 2008 um 12:36 |
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Eine sehr außergewöhnliche Aufgabe hatte ich bei meinem heutigen Einsatz:
Besucher auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz in Berlin um ihre Wertsachen zu erleichtern!
Im Auftrag von RTL war ich mit einem mobilen Filmteam mit versteckten Kameras auf der Suche nach Gelegenheiten für Diebe.
Eigentlich arbeiten die echten Taschendiebe in Teams und benutzen Werkzeuge. Alleine war ich vielmehr auf das Ablenken der Opfer angewiesen, um sie bestehlen zu können.
Das Ergebnis ist hier zu sehen.
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Der BUND hatte zur Verleihung des Berliner Umweltpreises geladen. Und Kolja und ich hatten die Aufgabe, die Gäste vor und nach der Preisverleihung mit Zauberei zu unterhalten und immer wieder Produktproben des Preisträgers aus dem Vorjahr erscheinen zu lassen und im Publikum zu verteilen - Geschirrspül- und Waschmittel der Firma ECOVER. Und passend zu den Produktproben hatten wir und unser Publikum auch die größte Freude an der Zauberei mit kleinen Spülschwämmen, die auf magische Weise wanderten, sich vermehrten und am Ende komplett verschwunden waren oder sich in eine Flasche Spülmittel verwandelten.
Schön, wenn man in seinem Beruf nicht nur Menschen glücklich machen, sondern auch noch ein wenig die Welt verbessern kann! |
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Sonntag, 26. Oktober 2008 um 00:00 |
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... zumindest, wenn gerade keine Semsterferien sind und die Stadtbibliothek 111jähriges Jubiläum feiert. Trotz vieler Parallelveranstaltungen war die Kinder- und Jugendbibliothek bei meiner Zaubershow richtig voll.
Keine Wunder eigentlich, denn schließlich wurde ich vor der Show noch live vom Stadtradio Göttingen interviewt. So wussten nicht nur die Besucher im Haus, dass sie an diesem Tag in der Bibliothek mit Allem rechnen mussten. Nach einer Vorstellung verschiedener Bücher, die magische Geschichten erzählen oder den Leser in die Lage versetzen, selbst einmal zu Zaubern, gab es noch einen kleinen Zauberkurs für Kinder.
Die Zauberlehrlinge durften dann zum Ende des Familienfestes die restlichen Besuchern mit den neu erlernten Zauberkunststücken verblüffen.
Hier ist das Interview zu hören.
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Da hätte mir die spontane Achsenüberprüfung der DB beinahe meinen Auftritt vermasselt. Bevor es soweit kam, bin ich dann einfach über Umwege mit dem ICE nach München gekommen.
So gab es dann dort in Gräfelfing im Rahmen der "Nacht der Bibliotheken" doch noch pünktlich eine magische Buchvorstellung mit Zaubershow und Kinderzauberkurs. Und natürlich der obligatorischen Vorführung vor den Eltern. Die Bibliothek war gemäß dem dem Thema "Licht und Schatten" mit vielen kleinen Lichtern und Taschenlampen beleuchtet. |
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... als Tagebuchschreiber
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In der Stadtbibliothek Wolgast hatte heute meine Veranstaltung "Im Reich der Finsternis" Premiere. Vor etwa 130 Oberstufenschülern aus Wolgast und Umgebung. 90 Minuten lese ich hierbei Ausschnitte aus verschiedenen Büchern und untermale diese mit magischen Spezialeffekten. Und das hat so viel Spaß gemacht - ich hätte noch 90 Minuten länger machen können! Dafür komme ich dann im Sommer wieder!
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Das Quartiermanagement und Ghost e.V. luden zum integrativen Strassenfest. Aus Nachbarn sollten Freunde werden. Mein Zauberkollege Kolja Kaldun und ich führten durch das Bühnenprogramm, machten jeweils eine Zaubershow und verteilten Modellierballons an die Besucher. Und vielleicht konnten wir ja ein wenig dabei helfen, neue Freundschaften entstehen zu lassen - das wäre wunderbar!
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Um das Becherspiel zu üben, war ich heute mit einem Zauberfreund auf einem Berliner Wochenmarkt unterwegs. Wie man sieht, ist es dem Hütchenspiel nicht unähnlich. Bei dem einen handelt es sich jedoch um Gücksspiel, bei dem anderen um ein sehr altes Zauberkunststück. Wir spielten nicht um Geld, haben noch nicht einmal gesammelt. Dennoch hatten wir die meisten Zuschauer, als sich zwei Polizeibeamte davon überzeugten, dass wir tatsächlich "nur" Zauberkünstler sind!
Jedenfalls werden nun öfter auf der Straße zu sehen sein - beim Verzaubern von Menschen oder Diskutieren mit Marktbetreibern. Ganz nach den Tradtionen der Zaubergilde.
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Zum Backofenfest des Heimatmuseums Falkensee hatte ich vor 2 Jahren einen meiner größten Auftritte - und habe wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zumindest bereiste ich Falkensee ab diesem Zeitpunkt sehr häufig in zauberhafter Mission.
So wurde ich diesmal gleich herzlich begrüßt: "Guck mal, Mama, den kenn ich! Der war auch bei Jonas auf dem Geburtstag!" Aufgrund der Wetterlage waren zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals zwar nicht ganz so viele Besucher auf dem Fest, mein Auftritt hat aber (zumindest mir) richtig Spaß gemacht - ein Heimspiel, sozusagen.
Hier gibt es den Bericht der MAZ vom 16.09.2008
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Ein aufregender Auftritt zum 25 jährigen Jubiläum der Kindertagesstätte "Die Wilde 13". Ich durfte in einer Zirkusmangege zaubern, in der vor mir die Kinder der "Wilden 13" ein wunderbares Zirkusprogramm zeigten. Das Besondere: vor über 15 Jahren hatte ich hier einen meiner ersten öffentlichen Auftritte.
Der Bericht der Offenbach Post
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